Die Staufer

Gerade die Unvollkommenheit der Burg gibt uns den Raum, viele wunderbare Geschichten in der eigenen Phantasie lebendig werden zu lassen: von Friedrich I. Barbarossa, der hier im Jahr 1181 die Urkunde für den Schutz des Kloster Adelbergs unterzeichnete, seinem geheimnisvollen Tod im heute anatolischen Fluß Saleph anno 1190 und der daraus entstandenen berühmten Barbarossa- oder Kyffhäusersage. Vom leidvollen Schicksal der griechischen Kaisertochter Irene Maria von Byzanz, die als deutsche Königin 1208 auf dem Hohenstaufen im Kindbett starb und die vom Minnesänger Walther von der Vogelweide als „Rose ohne Dorn“ gepriesen wurde. Vom multikulturellen, sagenumwobenen Friedrich II., der das bis heute rätselhafte Castel del Monte in Apulien erbauen ließ, Universitäten und Ärztehäuser gründete und dessen Falkenbuch „Von der Kunst mit Vögeln zu jagen“ weltberühmt wurde. Und nicht zu vergessen, die Tragödie um den erst 16jährigen Konradin, dem Letzten und sicher Unschuldigsten der Staufer, der 1268 in Neapel in einem Schauprozess öffentlich hingerichtet wurde.

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